Cooler Master Master Case Pro 6

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Finn Bastian B.

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06. 03. 2017
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Cooler Master - Master Case Pro 6



Inhaltsverzeichnis:
  1. Danksagung
  2. Verpackung und Lieferumfang
  3. Aufbau
    1. Innen
    2. Außen
  4. Einbau
  5. Fazit
  6. Pro - Kontra
  7. Datenblatt

1. Danksagung

Ich bedanke mich vielmals bei Hardware Inside für die Bereitstellung des Gehäuses.


2. Verpackung und Lieferumfang

Das Gehäuse ist absolut vorbildlich verpackt. Es kommt in einem gepolsterten Karton und lässt sich einfach durch eine Tragetasche herausnehmen. Bewegliche oder empfindliche Teile wie das Seitenfenster sind dann noch mal mit einer Schutzfolie versehen.
Im Lieferumfang befindet sich prinzipiell alles was man benötigt, um mit dem Einbau beginnen zu können, lediglich ein Schraubendreher wird benötigt, wobei Cooler Master an den meisten Stellen Rändelschrauben verbaut hat, weshalb dieser auch nur selten zum Einsatz kommt. In der beiliegenden Zubehörbox befinden sich neben Kabelbindern und den Schrauben auch eine weitere Lüfterhalterung für die Front und drei SATA-Adapter für die Lüfter. Lediglich die Schrauben hätte man einzeln verpacken können um so dem Anwender das lästige Suchen zu sparen.

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3.1. Aufbau - Innen -

Das Gehäuse ist im zwei Kammern System aufgebaut. Das Netzteil sowie ein HDD-Käfig befinden in der unteren Kammer, der Mainboard Tray sowie die weiteren Laufwerksschächte in der oberen. Dadurch wird ein besseres Kabelmanagement möglich, da sich unnötige Kabel einfacher verstecken lassen. Der Kabelkanal mit den drei Klettbändern sowie der üppige Platz zwischen Mainboard Tray und Rückwand sorgen ebenfalls dafür, dass man die Kabel geordnet unterbringen kann. Des Weiteren sind zahlreiche, zum Teil gummierte, Kabeldurchlässe rings um das Mainboard angebracht.
Die Laufwerkskäfige für die 2,5-, 3,5- und 5,25 Zoll Laufwerke lassen sich alle demontieren bzw. an unterschiedlichen Positionen montieren. Auf der Netzteilabdeckung befinden sich im Auslieferungszustand zwei 2,5 Zoll Laufwerkskäfige. Diese können auch auf der Rückseite des Mainboard Trays angebracht werden. Der Laufwerkskäfig unter der Netzteilabdeckung bietet Platz für zwei 2,5- oder 3,5 Zoll Festplatten und kann in drei Positionen (nach links bzw. rechts) verschoben werden, um ggf. in der Front einen dickeren Radiator verbauen zu können. In dem zweiten Festplattenkäfig finden drei 2,5- oder 3,5 Zoll Laufwerke Platz. Auch dieser Käfig lasst sich komplett entfernen oder nach oben/unten verschieben. Des Weiteren gibt es noch einen Käfig für zwei 5,25 Zoll Laufwerke, welcher in seiner Position nicht variabel ist, jedoch trotzdem ausgebaut werden kann.
In der Front sind zwei 140mm Lüfter in schwarz und im Heck ein 140mm LED-Lüfter verbaut. So ist ab Werk schon für einen guten Airflow gesorgt. Die komplette Front sowie das Netzteil sind mit herausnehmbaren Staubfilter versehen, die sich einfach reinigen lassen. Sie sorgen dafür, dass an den Stellen wo kühle Luft angesaugt wird möglichst wenig Staub in das Gehäuse gelangt. Insgesamt kann man im Gehäuse bis zu sechs Lüfter montieren, drei in der Front, zwei im Deckel und einen in Heck. An diesen Positionen lassen sich auch Radiatoren für eine Wasserkühlung verbauen, jedoch muss man hier je nach Abmessungen der Radiatoren die Kompatibilität prüfen. Wichtig ist jedoch, dass sich an der mitgelieferten Befestigung für einen dritten Lüfter in der Front kein Single-Radiator befestigen lässt (dazu müsste man die Gewinde aufbohren).

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3.2. Aufbau - Außen -

Die Front sowie der Deckel sind mit matten Plastikabdeckungen versehen, welche mit Magneten am Case befestigt sind. Sie lassen sich auch aufstellen, um so den Airflow im Gehäuse nochmal zu verbessern. Die Abdeckung in der Front kann auch nach vorne weg geklappt werden, damit sich DVD/Blu-ray Laufwerke problemlos öffnen können. Im unteren Bereich der Front befindet sich noch eine einfarbige LED Leiste, die über SATA ans Netzteil angeschlossen werden kann. Das IO-Panel befindet sich unter einer Klappe im Deckel. Es bietet die üblichen Anschlüsse und Funktionen, wie zweimal USB 3.0, Audio In/Out, Power und Reset Button sowie HDD und Power LED. Im Heck ist noch eine weitere magnetische Zierblende befestigt, wodurch ein direkter Blick auf die Rückseite verhindert wird.
Eins der beiden Seitenteile ist mit einer großen Plexiglasscheibe versehen, die im unteren Teil eine dunkel getönte Blende besitzt, welche ggf. auch entfernt werden kann. Beide Seitenteile sind so konstruiert, dass sie beim Öffnen noch am Gehäuse halten und dann nach oben weggenommen werden können. Schließen lassen sie sich jeweils mit zwei Rändelschrauben, die so am Seitenteil befestigt sind, dass man sie nicht verlieren kann. Um die Vibrationen aus dem Gehäuse nicht an den Boden zu übertragen steht das Case auf dicken Gummifüßen.

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4. Einbau

Vor dem Einbau der Hardware müssen die restlichen Abstandshalter für das Mainboard befestigen werden. Dazu befindet sich ein Kreuz/Schlitz-Adapter im Lieferumfang. Lediglich für das Befestigen des Mainboards, des Netzteils und der 2,5 Zoll Laufwerke wird ein Schraubendreher benötigt, alle anderen Komponenten lassen sich toolless also mit Rändelschrauben befestigen. Durch das üppige Platzangebot im Gehäuse geht der Einbau leicht von der Hand. Je nachdem wo sich die Anschlüsse für die Lüfter und das Front-IO auf dem Mainboard befinden, fallen die Kabel etwas zu kurz aus, um sie optimal verlegen zu können. Ebenfalls fällt auf, dass die nicht gummierten Kabeldurchführungen in der Midplate zum Teil von Netzteil verdeckt werden, was jedoch den Einbau nicht beeinträchtigt.

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5. Fazit


Alles in allem ist das Master Case Pro 6 ein absolut solides Gehäuse, es bietet sehr viel Platz für alle Komponenten, ggf. auch für eine Custom-Wasserkühlung, und sieht meiner Meinung nach schlicht aber doch nicht vollkommen unauffällig aus. Die Ausstattung sowie die Verarbeitung sind in Ordnung, rechtfertigt allerdings nicht den hohen Preis. Die Lüfter sich nicht besonders leise, hier fällt vor allem der LED-Lüfter negativ auf. Mit den mitgelieferten 12V Molex-Adaptern sind die Lüfter klar zu hören, wenn man sie allerdings übers Mainboard runter regelt, geht die Lautstärke in Ordnung. Das machen andere Hersteller wie zum Beispiel Be quiet! besser und das bei wesentlich günstigeren Gehäuse. Ebenfalls fallen die gesamten Kabel, also vom Front-IO sowie von den Lüftern für ein Mid-Tower der Größe etwas zu kurz aus, wer also die Kabel optimal im Gehäuse verlegen will und besonders viel Wert auf Kabelmanagement legt, muss sich mit Verlängerungen Abhilfe verschaffen. Mich persönlich stört auch die LED-Leiste in der Front, da diese zu hell leuchte und sich ab Werk auch nicht runter regeln lässt, wen dies aber stört kann sie einfach ausgeschaltet lasen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Cooler Master mit dem Master Case Pro 6 ein Gehäuse geschaffen hat, mit dem sie möglichst vielen Ansprüchen der Käufer gerecht werden wollen. Durch das modulare Konzept des Cases lässt es sich prima an die Bedürfnisse des Endanwenders anpassen und auch ggf. durch weiteres Zubehör aus dem Cooler Master Shop erweitern. Da sie jedoch mit dem Konzept ein weites Spektrum abdecken wollen leidet an einigen Stellen unter der konsequent durchgesetzten Modularität und Erweiterbarkeit die Optik des Gehäuses.

6. Pro - Kontra

Pro:

+ Verarbeitung/Aufbau
+ matte Lackierung
+ zwei Kammer Design
+ Modularität
+ Magnetmechanismus der Abdeckungen
+ freie Positionierung der Laufwerkskäfige
+ Kabelmanagement
+ Kabelkanal mit Klettbändern
+ Staubfilter

Kontra:

- Lautstärke der Lüfter bei 12V-Betrieb am Netzteil
- Lüfter sind nicht vom Case entkoppelt
- Kabeldurchführungen werden z.T. vom Netzteil verdeckt
- Die Kabel des Front-IO/der Lüfter sind etwas zu kurz
- Power-Button ist hinter der Front-IO-Abdeckung
- Keine Gehäusedämmung
- Spalt Maß bei der Heckabdeckung
- (Keine RGB-LED Leiste)


7. Datenblatt
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Weitere Bilder:
http://www.hardwareinside.de/community/gallery/albums/cooler-master-master-case-pro-6.570/
 

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haligia

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nähe Stuttgart
Ergebnisse von Temperatur- und Lautstärkebenchmarks mit deinem System wären nicht schlecht gewesen. Und die technischen Eigenschaften hättest du lieber an 2. Stelle tabellarisch geschrieben.

PS: Kommen noch Bilder ins Review?
 

Budaii

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Aus dem Schwabenland
Habe gerade gesehen, dass du die Bilder in eine Album hochgeladen hast... Ich denke die Bilder kommen noch an die Entsprechenden Stellen im Review.
 

Finn Bastian B.

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06. 03. 2017
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@haligia

Bilder sind eingefügt, hatte sie erst nur im Album hochgeladen.
Vielleicht werde ich auch noch einen Temperaturvergleich zu meinem vorherigen Gehäuse hochladen. Ich kann aber schon mal sagen, dass diese nur minimal vom Be quiet! Silent Base 800 abweichen.
Ein Lautstärkebenchmark kann ich leider nicht machen, da ich keine Möglichkeit diese zu messen. Hier hat meiner Meinung nach aber das Silent Base 800 etwas die Nase vorn. Das Gehäuse ist allerdings auch gedämmt, das MC Pro 6 leider nicht.
 
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