Testen, Bewerten & Behalten MSI B360M Mortar

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Allroso84

Neues Mitglied
08. 09. 2017
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Hallo liebe Hardwareinside Community,

ich bin einer der glücklichen Gewinner des Testen und behalten Ausschreibens. Bis jetzt war ich immer nur stiller Mitleser und habe jetzt die Chance mal mein Wissen unter Beweis zustellen. Ich hoffe mein Test ist für euch hilfreich.





Verpackung / Lieferumfang

Verpackung



Ich finde, dass die Verpackung sehr dezent gehalten ist. Gestaltet ist sie Schwarz-Grau gehalten. Der Produktname ist auch nicht zu übersehen, da er Großbuchstaben mittig aufgedruckt ist. Die Rückseite liefert uns einen ersten Eindruck des Inhalts und der Features die wir geliefert bekommen. Richtig cool finde ich die Granate, die über dem Produktname ist.



Wenn man die Verpackung öffnet, findet man in der antistatischen Folie das Mainboard. Darunter ist das Zubehör.




Bevor wir das Mainboard benutzen können, müssen wir das Mainboard aus der Folie heraus holen.


Lieferumfang



Das Zubehör ist leider nicht so umfangreich. Bei einem Preis von 90€ aber noch vertretbar. Neben dem Handbuch, sind zwei SATA-Kabel, das Handbuch, eine Treiber-CD und das I/O-Shield im Zubehör enthalten. Schrauben für die M.2 Montage sind auch vorhanden.


Erster Eindruck




Was mir gut gefällt, ist das Design des Mainboards. Ich finde generel das schwarze PCBs sehr gut aussehen. Was MSI noch sehr gut macht, ist die Kühlung der Spannungswandler. Ich würde sogar soweit gehen und sagen das diese überdimensioniert sind, da wir auf einem Mainboard mit B360-Chipsatz eh nicht übertakten können. Etwas klein dimensioniert ist dagegen der Chipsatzkühler. Dieser sieht so aus als ob er aus Plastik wäre, ist er aber nicht.



Intern liefert das B360-Mortar eine Vielzahl an Anschlüssen, obwohl es sich nur um ein Mikro ATX Mainboard handelt. Neben den USB 2.0 und USB 3.1 Gen1, gibt es auch einen USB 3.1 Gen2 Anschluss. Da ich aber leider keinen USB 3.1 Gen2 Anschluss am Frontpanel habe, kann ich diesen nicht nutzen und schließe deshalb nur den USB 2.0 und USB 3.1 Gen1 Frontpanelanschluss an.



Sehr cool ist auch, das Zwei M.2 SSDs verbaut werden können und diese sogar mit vier Lanes der 3. Generation angebunden sind. Für SLI oder Crossfire eignet sich das Mainboard leider nicht, da nur der erste PCI Express Slot mit 16 Lanes angebunden ist. Der zweite x16-Slot läuft mit 4 Lanes. Der erste PCI Express Slot hat sogar eine Vestärkung mit dem Namen Steel Armor. Ich finde das der Chrome Effekt sehr gut aussieht und zum Mainboard passt. Insgesamt können wir auch vier Festplatten über SATA anschließen.



Da ich auf dem MSI Mortar B360M Mortar einen Pentium Gold mit Coffee Lake Architektur verbaue und die interne Grafikeinheit nutzen möchte, finde ich es sehr gut und auch sehr wichtig das Anschlüsse für den Monitor am Backpanel verbaut sind. Neben einem DVI-D, der meiner Meinung nach kaum noch gebraucht wird, ist auch ein DisplayPort und HDMI Anschluss vorhanden. Die vorhandenen USB-Anschlüsse sind auch in einer ausreichenden Anzahl vorhanden. Für Audiofans, die eine Anlage mit optischen SPIDF-Eingang nutzen, können diesen mit dem SPIDF Ausgang am Mainboard verbinden. Das spart einige Klinkenanschlüsse, die man sonst verbinden müsste.


Soweit ich raus gefunden habe, setzt MSI auf dem Mainboard eine 4+2 Spannungsversorgung ein. In jedem Fall reicht diese für die Einsatzzwecke eines Mainboards mit B360 Chipsatz aus. Da ich nur einen Pentium Gold verbaue, reicht die Spannungsversorgung auf jeden Fall aus.


Praxistest


Einrichtung:
Das verschrauben des Mainboards ist mir sehr leicht gefallen. Das liegt auch daran, das ich ein Gehäuse für ATX Mainboards habe und ein Mikro ATX selbstverständlich deutlich weniger Platz benötigt und dementsprechend die Installation sehr einfach ist. Neben dem Mainboard und dem Pentium Gold habe ich 8 GB DDR4 Speicher verbaut. Eine Grafikkarte ist nicht verbaut und gekühlt wird das ganze von dem Boxed Kühler. Der reicht für den Pentium locker aus.

Menü im Bios:



Meiner Meinung nach, wird das Bios nur für das Laden des XMP-Profils oder zum einstellen der Lüftersteuerung benötigt, da wir leider mit dem B360 Chipsatz nicht übertakten können.




Die Lüftersteuerung finde ich sehr gut gelungen. Sie ist sehr einfach gestaltet und leicht überschaubar. Was im Bios auch noch hilfreich sein kann, ist das wir die Bootreihenfolge der Festplatten einstellen können.

RGB-Optionen:



Mit RGB-Beleuchtung kann das B360M Mortar leider nicht wirklich auftrumpfen. Es befindet sich nur ein RGB Streifen an der linken Seite des Mainboards. Um die RGB-LEDs steuern zu können, habe ich das Programm Mystic Light auf der MSI Homepage heruntergeladen.


Stromverbrauch:

Der Stromverbrauch liegt bei mir, mit verbauten Pentium Gold im Idle bei 22 Watt und in Cinebench bei 120 Watt.

Leistungstests:



In Cinebench konnte ich nicht so viele Punkte erreichen, da hier eindeutig der verbaute Prozessor limitiert. Spielebenchmarks waren mit der integrierten Grafikeinheit nicht möglich, da sie nicht die schnellste ist.


Anschlüsse und Konnektivität

Die Anschlüsse funktionieren so wie sie sollen. Hierbei konnte ich keine Probleme feststellen.


Ein kleines Fazit

Ich finde das MSI B360M Mortar sehr gut gelungen. Vor allem wenn ich mir den Preis anschaue. Alle Anschlüsse die man benötigt sind verbaut und es können sogar zwei M.2 SSDs genutzt werden. Leider kann man mit dem B360 Chipsatz nicht Übertakten, da könnten dann vor allem die großen Spannungswandler Kühler auftrumpfen. So sind sie in meinen Augen überflüssig, da selbst ein 8700K nicht soviel Energie benötigt. Dennoch zeigt es, das MSI lieber auf Nummer sicher geht und eine gute Qualität liefern möchte. Ich kann das Mainboard nur empfehlen für kleine Gaming PCs, mit denen keine Übertaktung geplant ist.

PRO
+ Preis
+ Aussehen
+ Anschlüsse
+ Zwei M.2 Slots
+ Stromverbrauch
+ Überschaubares Bios

KONTRA
- Kein OC möglich
- Zweiter PCI Express Slot x16 nur mit vier Lanes angebunden
 
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Seelenwolf

Verrücktes Huhn mit Käse
28. 11. 2016
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Dazu ein paar Bilder


Verpackung / Lieferumfang / technische Daten

Verpackung
Farbe, Details, Wertigkeit, Bezeichnungen, Transportsicherheit, Material

Lieferumfang
Inhalt, Zugabe, Verpackung des Lieferumfangs, Besonderheiten

Technische Daten

Erster Eindruck

Vorderseite:
Fläche, Eindruck, Schriftzüge, LEDs, Qualität, Kühlung, Kühler, Verbaute Features des Herstellers

Rückseite:
Form, Fläche, Eindruck, Farbe

Praxistest

Vorstellungsvideo: Wenn man möchte. Unboxing oder Vorstellung

Einrichtung:
Anschließen, Verbinden, Einrichten, Zusammenbau im Gehäuse, Gefühl, Gewicht, Installation

Menü im Bios:
Einstellmöglichkeiten, Einrichten, Reaktionszeit des Menüs, Inhalte, Optionen,

RGB-Optionen?:
Qualität, Helligkeit, Eindruck, Profil, Übergänge, Modis

Stromverbrauch:

Standby, Aktivität, Verbrauch, Stabilität

Leistungstests:
Diverse Benchmarks aus dem Netz, DiskMark, Aida64 etc., Stabilität

Anschlüsse und Konnektivität


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