Corsair Void RGB 7.1 Dolby Wireless Gaming Headset [User Review]

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haligia

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Einleitung:

Mit dem Void Dolby 7.1 RGB Wireless präsentiert Corsair ein weiteres Gaming Headset um die Void Gaming Headset Reihe zu erweitern. Der Preis von knapp über 100€ gestaltet sich attraktiv. Virtueller 7.1 Dolby Sound, lange Akkulaufzeiten, eine RGB Beleuchtung, ein schickes Design sind einige weitere Gründe welches das Wireless Headset für viele Gamer attraktiv machen. Doch wie schlägt sich es sich wirklich? Finden wir es gemeinsam heraus….


Technische Eigenschaften:


Verpackung und Zubehör:

Im Lieferumfang sind:

- Corsair Gaming Void RGB Wireless Dolby 7.1 Headset
- USB Dongle
- USB-Ladekabel mit ~1,5m Länge
- Schnellstartanleitung & Garantiehinweise


Das Headset kommt in einer etwa 24x23x11cm großen Schachtel. Auf der Vorderseite ist eine Abbildung des Headsets und die wichtigsten Features aufgelistet. Auf der Hinter- und Unterseite sind dann alle technischen Eigenschaften aufgezählt worden.

Nach dem Öffnen der äußeren Schachtel sehen wir die innere gelbe Schachtel die uns zumindest die Hälfte des Headsets zeigt. Nachdem wir es weiterausgepackt haben finden wir die Schnellstartanleitung und das Ladekabel. Der Sender ist in im rechten Ohrpolster eingeklemmt worden.




Design & Verarbeitung:

Corsairs Void Gaming Headsets haben ein einzigartiges Design was für das RGB 7.1 Dolby Wireless Modell übernommen wurde. Das zackige Design differenziert sich von anderen Headsets. Bei der Mehrheit an Headsets findet man runde bzw ovale Ohrmuscheln. Corsair nennt sein Design „True Form“. Die verwendeten etwa 2 cm dicken Memory Schaumpolster haben eine Mikrofaseroberfläche. Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren ohne dabei zu drücken. So ist ein stundenlanges Spielen ohne schmerzende Ohren gewährleistet.

Alle Bedienelemente des Headsets sind auf der linken Ohrmuschel. Auf der Unterseite befindet sich der USB Anschluss zum Laden des Akkus. An der hinteren Kante ist dann ist die Dreh- /Drücktaste. Die On/Off Taste ist zusammen mit der Mikrofontaste mittig auf der linken äußeren Seite platziert…

Das Corsair Segel Logo und eine dünne mehrmals unterbrochene Leiste dienen als RGB Elemente auf beiden Ohrmuscheln… Der Mikrofonarm ist hat 11 Stufen. Von der Berührung des Kopfbügels bis fast zu meinem Kinn kann ich es verstellen. Der Arm an sich ist etwas flexibel bringt sich jedoch in die Ursprungsform zurück sobald man loslässt. Das verdankt man dem Plastikgehäuse welche 4 (jeweils auf 2 Seiten des Arms) Unterbrechungen hat und somit das weiß ummantelte Kabel hervorbringt.

Der obere Kopfbügel ist aus Plastik. Der weiße Bereich ist etwa 4cm breit und der schwarze Bereich etwa 3,5cm breit und geht ineinander rein für die Anpassung an den Kopf. Im inneren der Kopfbügel sind Edelstahlschienen verbaut welches es flexibel aber dennoch sehr robust machen. Die zwei Hakenförmigen Halterungen sind aus Alu. Auf dem ersten Blick sehen sie zwar dünn aus im Vergleich zum Rest, aber diese sind sehr robust und halten bombenfest. Dieses Bindeglied kann man um 90° nach hinten drehen, womit die Ohrmuschel sich auch dreht. Zudem ist der Anbindungspunkt an die Ohrmuschel auch neigbar und passt sich somit der Kopfform an.

Bezüglich der Verarbeitung konnte ich nichts Negatives feststellen. Das Headset ist sehr robust obwohl es recht leicht ist.



Software:

Zum Einsatz kommt wieder die Corsair Utility Engine in der aktuellsten Beta Version. Diesmal finden wir 3 Hauptbereiche. Im mittleren Bereich wird der aktuelle Beleuchtungseffekt dargestellt und nebenan findet man immer 2 Schieberegler für die Lautstärke und den Nebenton. Darunter ist zudem das große Klickfeld um zwischen Stereo und Surround Sound zu wechseln. Mit Klick auf das Mikrofonsymbol kann man das Mikro auch via Software ausschalten.

Der erste Punkt wäre die Beleuchtung… Corsair bietet wieder eine Menge an vorprogrammierten Effekten an. Statische Farben, Blinken, Atmung, Herztakt, Regenbogenpuls oder eine Beleuchtungsverknüpfung indem alle angeschlossenen RGB Produkte von Corsair eine synchronisierte Beleuchtung haben.



Im Equalizerbereich findet man 5 vorprogrammierte Soundprofile für verschiedene Bereiche. Diese kann man einzeln auswählen, einzeln deaktivieren oder per Schieberegler selbst neu einstellen.



Der dritte und letzte Bereich wäre InfoMic. Hier kann man Beispielsweise die Helligkeit der LED am Mikro oder die Warnungsintervalle für die Stummschaltung des Mikros bzw für den niedrigen Batteriezustand festlegen.



In den globalen Einstellungen finden wir 2 Kontrollkästchen. In denen kann man die Sprachansagen und die Autoabschaltung des Headsets aktivieren bzw deaktivieren. Zudem kann man die Helligkeit der LEDs einstellen.




Praxistest:


Der Tragekomfort ist hervorragend. Man könnte das Headset den ganzen Tag lang tragen ohne sich zu beschweren. Die Ohren werden komplett umschlossen was für die Ohren angenehm ist. Jedoch sollte man seinen Kopf nicht schnell nach recht od. links bewegen, denn das Headset neigt dazu zu verrutschen. Wenn ich meinen Kopf nach vorne neige, fällt mir das Headset sogar jedesmal ganz runter.

Ich bin selber kein Hardcore Gamer der ununterbrochen zockt, aber bezüglich der Akkulaufzeiten hält Corsair was versprochen wird. Mit mittlerer Beleuchtungsstärke und abwechslungsreicher Audiowiedergabe (Spielen, Pausen, Musik hören, Filme anschauen, …) und aktivierter Autoabschaltung hielt das Void RGB Dolby 7.1 Wireless Headset nahezu 24 Stunden und was für mich etwa 3 Arbeitstage am PC bedeuten. Durch Deaktivieren aller Sprachansagen, der Beleuchtung und aktivieren von der Autoabschaltung kann man das Maximum von den Akkulaufzeiten bekommen. Wenn euch aber mal der Akku trotzdem während des Zockens kurz vor Ende sein sollte, kann man schnell das Headset mit dem mitgelieferten USB Kabel an den Rechner anschließen um weiterspielen zu können. Währenddessen wird der Akku nebenbei aufgeladen.

In Punkto Klangqualität empfindet jeder Mensch etwas anderes, weshalb ich letztendlich nur meine eigene Meinung abgeben kann. Mich konnte der Sound überzeugen. In Spielen wie CS:GO arbeitet die Software recht gut um einen virtuellen 7.1 Sound zu erzeugen. Man kann einigermaßen gut raushören aus welcher Richtung ein Gegner läuft. Es ist definitiv kein Sound in Tonstudioqualität, jedoch vollkommen ausreichend für ein gutes Gaming Erlebnis. Die Bässe und Tonhöhen versetzen einen regelrecht in das Spiel selber. Beim Musik hören dagegen finde ich den Dolby Sound etwas schlecht, da das Headset die Bässe etwas mehr zum Vorschein bringt und der Gesang an sich minimal übertönt wird. Dafür kann man jedoch schnell auf Wunsch in den Stereomodus wechseln.

Während des Spielens kann man leicht zwischen Stereo und 7.1 Dolby Surround wechseln. Dies erfolgt durch langes nach innen Drücken der digitalen Dreh-/Drucktaste am Headset oder via CUE. Ein kurzes nach innen drücken wechselt den Equalizer der Reihe nach. Das Kippen des nach rechts oder links erhöht bzw verringert die Lautstärke. Ein kurzes Drücken auf die Mikrofontaste an dem Headset aktiviert bzw deaktiviert das Mikro. Ein längeres Drücken der Taste dagegen aktiviert bzw deaktiviert den Nebenton.

Das Mikrofon welches über eine Noise Canceling Funktion verfügt, hat eine gute bis mittelmäßige Qualität. Sehr gute Tonaufnahmen sind definitiv nicht möglich, reicht jedoch vollkommen aus um über Teamspeak etc. mit Freunden zu kommunizieren…



InfoMic, also die 2 LEDs am Mikro, geben wichtige visuelle Informationen bezüglich EQ-Einstellungen, Dolby, Stummschaltung des Mikrofons und den Akkustatus. Nette Funktion sofern man die Sprachansagen deaktiviert hat.

Apropo Sprachansagen… Diese geben wichtige Infos beim Ändern der Einstellungen oder des Zustands an: mic off, mic on, mic feedback on, mic feedback off, charging complete, one , two, three, four, five (wenn man Eq. Profile wechselt), powering on, powering off, battery low, … sind die wichtigsten Ansagen die man in Englisch von einer angenehmen Frauenstimme hört.


Die Beleuchtung:

Corsair bietet wie vorhin schon gesagt wurde eine Vielfalt an Effekten. Statische Farben, Blinken, Atmung, Herztakt, Regenbogenpuls oder eine Beleuchtungsverknüpfung indem alle angeschlossenen RGB Produkte von Corsair eine synchronisierte Beleuchtung haben. Natürlich kann man für Effekte auch bestimmte Farben auswählen. Hier eine kleine Demo mit voller Helligkeitsstufe zu den wichtigsten vorprogrammierten Effekten:

Positives/Negatives:



Fazit:

Das Corsair Void RGB Dolby 7.1 Headset überzeugt mich. Die Verarbeitungsqualität, die Klangqualität und die lange Akkulaufzeit sind die Punkte man loben kann. Die RGB Beleuchtung ist schön zu haben und sieht gut aus, bringt letztendlich jedoch nichts bis auf einen höheren Stromverbrauch und verkürzt die Akkulaufzeit. Wenn man alleine spielt sieht man von der Beleuchtung eh nichts… Aber wer auf LAN Partys geht und was optisch cooles haben will, für den ist sowas natürlich super. Corsair könnte meiner Meinung nach die Mikroqualität etwas verbessern. Nichtsdestotrotz würde ich das Corsair Void RGB 7.1 Dolby jedem empfehlen der auf der Suche nach einem kabellosen Headset ist.
 
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Wieder ein super test, hier wäre ein Vergleich ganz net gewesen, eine ton aufnahme natürlich auch, um sich ein bild zu machen von der mikro Qualität

Was mich noch interessieren würde, ob es ein delay gibt ?

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Wieder ein super test, hier wäre ein Vergleich ganz net gewesen, eine ton aufnahme natürlich auch, um sich ein bild zu machen von der mikro Qualität

Habe ich gemacht.. Die Aufnahme ist in Soundcloud.. Jedoch will der Editor irgendwie den Player nicht laden... Oder es liegt an den Soundcloud Servern... Ich bekomme halt immer den Verweis "Verbindung wurde zurückgesetzt" wobei auf der Soundcloud Seite selber das Abspielen wunderbar funktioniert... Ich probiere es später nochmal einzufügen... Selbst den Link konvertiert der Editor direkt in den Player der nicht laden will... Oder muss es halt irgendwo anders uploaden, wo der externe Player nicht rummeckert...
 

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Ok super^^, und wie sieht es mit dem delay aus, gibt es eins oder ist es nur minimal?

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So habe es mal editiert... Lag wohl an Chrome, dem Anti Virus Programm oder dem Adblocker... Mit Firefox hat es den Player geladen... War also ein lokales Problem :D
 
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