Linux HDD klonen

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dtm

Neues Mitglied
11. 12. 2023
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Guten Tag zusammen,

ich habe einen Linuxrechner mit 2 HDDs (Hardware Raidcontroller verbaut), der Rechner gehört zu einem digitalen Volumentomographen und hat die Aufgabe die Daten des DVTs aufzunehmen und zu rekonstruieren.

Der Rechner spinnt, Techniker der Herstellerfirma des DVT haben die Vermutung, dass eventuell eine der beiden HDDs fehlerhaft ist.

Die Firma empfiehlt den kompletten Austausch des Rechners (Dell Precision 3630 mit Xeon) für ca. 6.000€.

Da das Teil erst ca. 3 Jahre alt ist, möchte ich den Weg gehen, die beiden vorhandenen HDs gegen 2 neue SSDs zu tauschen. Den besagten Rechner bekommt man ja auch für viiiiiel kleineres Geld.

Ich habe eine RSHTECH Dockingstation gekauft, mit dem Vorhaben, die beiden vorhandenen HDs zu klonen.

Klappt das geplante Vorhaben so, oder muss ich mit irgendwelchen Problemen rechnen?


Danke!
 
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Moin,

generell kann man mit so einer Dockingstation ohne Probleme auch Bootdrives klonen. Daher sollte das klappen.
Achte drauf dass die Festplatten in der richtigen Slots setzt, sonst wird die leere Platte auf die Datenfestplatte geklont. Die Zielfestplatten sollten mindestens die gleiche Kapazität wie die alten Festplatten haben. Und für die korrekte Raid-Konfiguration muss drauf geachtet werden, die Festplatten in der gleichen Reihenfolge wieder einzusetzen.


Es kann sein, dass der Raid-Controller oder der PC auf die Hardware-IDs der Festplatten eingestellt ist, das würde verhindern dass man die Festplatten austauschen kann. Erwarten würde ich das nicht, aber ich kenne mich mit Dell / DVT leider nicht aus.
 
Der Rechner spinnt, Techniker der Herstellerfirma des DVT haben die Vermutung, dass eventuell eine der beiden HDDs fehlerhaft ist.

Was genau ist denn eigentlich das Problem mit dem System?

Wenn der Festplatten-Raid kaputt ist, würde ein klonen des Raids das Problem einfach mit kopieren. Außerdem ist es je nach verbauten HDDs und eingestelltem Raid nicht unbedingt sinnvoll, auf SSDs zu wechseln.
 
Besten Dank für die Rückmeldung.

Das Problem ist, dass die Verarbeitung der empfangenen Daten vom Sensor teilweise zum Stillstand kommt und das Bild unvollständig rekonstruiert wird.

Die Aussage, dass es höchstwahrscheinlich von den HDs kommt, kam von einem ITler der Firma, der sehr gut mit dem System vertraut ist. Er hatte mir auch den exakten SSD-Typ empfohlen (Samsung 870QVO).

Natürlich musste er mir offiziell den Neukauf des kompletten Rechners empfehlen, zwischen den Zeilen hat er mir aber gesagt, dass mein geplantes Vorgehen eine mögliche Alternative zur Neuanschaffung sei.

Ergänzend sei vielleicht erwähnt, dass im Prinzip die gesamte Hardware des DVT sukzessive ausgetauscht wurde, letztlich aber nicht das Problem behob. Letztlich wurde der Rekonstruktions-PC (über den wir sprechen) neu aufgesetzt, dann lief es für einige Wochen wieder normal. Jetzt halt wieder nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht erstmal die SMART-Werte der verbauten Platten prüfen bevor man da was auf Verdacht tauscht.

Warum jemand eine Samsung QVO für irgendwas empfiehlt entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Ich würde um QLC SSDs einen großen Bogen machen, vor allem weil TLC nicht sooo viel teurer ist.
 
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Der Techniker/ITler hat sich eine lange Zeit remote auf dem System aufgehalten, ich gehe davon aus, dass er entsprechende Werte gecheckt hat und mir darauf basierend die Empfehlung des Austauschs gegeben hat.

Warum er genau diese Platte empfohlen hat, entzieht sich auch meiner Kenntniss. Ob ich für eine SSd 100 oder 200€ ausgebe ist mir persönlich relativ egal, Hauptsache das System läuft.

Lieber die TLC nehmen?
 
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